TRANSSIBIRISCHE ZUGREISEN
Moskau - Peking mit dem zug
Moskau Р Р‡ Peking mit dem zug
WaggonReizen
STARTSEITE / Hinweise
 
Reiseprogramm
Programm 
Beschreibung 
Termine 
Preise 
 
NOTWENDIGE INFORMATION
Visum 
Tickets 
Im Zug 
Reiseleiter 
Unterkunft 
Tips 
 
Kontakt
 


LÄNDERINFO

TRANSSIB

Transsibbau

Bahnhof Irkutsk

Transsibirischer Zug

Zug nach Ulan Bator

Transsib. Karte.Die Transsib ist die berühmteste und die längste Eisenbahnstrecke der Welt. Eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn gehört ohne Zweifel zu den unvergesslichsten Erlebnissen.

Die "Große Sibirische Bahn" war der "Gürtel", der das Russische Reich zwischen dem Westen sowie dem Osten bzw. Pazifik zusammenhalten sollte. Die Idee einer Bahnverbindung durch ganz Sibirien gab es schon lange her, aber erst im Jahre 1890 verkündete der Zar, dass es "die allerhöchste Zeit" für ein solches Projekt sei. Dann wurde mit dem Bau begonnen.

Der Bau der Transsibirischen Eisenbahn begann von zwei Seiten aus. Am 19. Mai 1891 (d.h. 31. Mai neuen Stils bzw.viktorianischer Zeitrechnung) wurde ein Gottesdienst aus Anlass der Grundsteinlegung der Bahn abgehalten. Der Thronfolger des Russischen Reiches (der spätere Zar Nikolai II) nahm ebenfalls an der Grundsteinlegung des Bahnhofs Wladiwostok teil. Von Westen wurde der Bau in Tscheljabinsk, im östlichen Ural, begonnen.

Keine andere Eisenbahn in der Welt wurde so schnell gebaut. Pro Jahr wurden etwa 650 Kilometer der Bahn fertiggestellt. Damit kam schon im Jahre 1898 der erste Zug von Europa nach Asien.

Das war der ingenieurtechnisch anspruchvollste und teuerste Eisenbahnbau für lange Zeit. Vor allem das extreme Klima Sibiriens machte die Fertigstellung zu einer großen Herausforderung. Die Bahnstrecke ging durch die unberührte sibirische Taiga, wo keine Menschen lebten. Die zahlreichen, großen, wasserreichen sibirischen Flüsse mussten durch Brückenbauten überquert werden. Um kleine Seen und Sumpfgebiete wurde zum Teil eine Umgehung gebaut. Das größte Problem war, wie denn am besten der Baikalsee zu umfahren sei. Es gab mehrere Planungsvarianten, eine aus denen verlief direkt am Ufer des Flusses Angara und weiter entlang des Baikalseeufers. Dieser Abschnitt hieß "Baikalbahn" (von der Station Port Baikal bis zur Station Mysowaja). Dieser Abschnitt wurde zum teuersten und technisch anspruchvollsten Teil der ganzen Transsibstrecke. In Russland sagt man: "Mit dem Bau der Baikalbahn wurde der Stahlgürtel mit der Goldschnalle geschlossen". Die Baukosten hier waren in etwa fünfmal so hoch wie auf den restichen Streckenabschnitten. Hier mussten viele Tunnels durch die Felsen geschlagen und gesprengt werden. Weiterhin mussten viele kleinere und größere Brücken über die zahlreichen Flüsse und Bäche, die den Baikalsee speisen, gebaut werden.

Am Anfang der Bauarbeiten im Jahre 1891 haben circa 9600 Menschen gearbeitet. In den Jahren 1895 - 1986 schon 84000 - 89000 Arbeiter. Die letzten Abschnitte der Bahn in 1904 haben nur 5300 Menschen beschäftigt. Bei dem Bau der Amurskaja Strecke im Jahre 1910 waren etwa 20.000 Arbeiter tätig. Diese waren nicht nur Russen, sondern sehr oft auch Fachkräfte aus dem Ausland, die Erfahrungen im Tunnel- und Brückenbau hatten. In Russland gab es diese nicht in ausreichenden Mengen: so wurden in Italien, Albanien und anderen europäischen Ländern Fachleute angeworben. Es wurden entgegen anderslautenden Meldungen keine Strafgefangenen eingesetz. Bei dem Bau der Transsibirischen Eisenbahn waren die besten russischen Ingenieure der damaligen Zeiten tätig.

Fast die gesamte Transsibirische Strecke wurde mit den Händen gebaut. Die vorhandenen Werkzeuge waren einfach und primitiv: Axt, Säge, Spaten, Hacke und Schubkarren. Auf der Strecke zwischen Port Baikal und Kultuk (Baikalbahn) wurde der Boden mit Hilfe von Dynamit (ein Waggon Sprengstoff pro Streckenkilometer) grob bearbeitet und die eigentliche Spur wurde dann in Handarbeit durch die Felsen geschlagen. Auf der Strecke des Baikalabschnittes (circa 230 Kilometer) wurden etwa 424 ingenieurtechnische Bauwerke gebaut. Diese umfassen 39 Tunnels, 50 Galerien, 23 Viadukte und unzählige größere sowie kleinere Brücken. Die Kosten für den gesamten Transsibbau beliefen sich auf mehr als 1 Milliarde Goldrubel.

Die Länge der heutigen Transsibstrecke umfasst mehr als 9000 km. Trotzdem sind nicht so viele Städte (nur 87) entlang der Bahn zu finden, d.h. 1 Stadt pro 201 km der Transsib. Aber die ganze Ökonomik des asiatischen Teils von Russland ist sehr auf die Eisenbahnverbindung angewiesen.

Sieh unser Reiseprogramm, 3.-6. Tage.

 

länderinfo
 Transsib
 Moskau
 Irkutsk
 Baikalsee
 Listwjanka
 Ulan Bator
 Peking
 
extras
 S-Peterburg
 Alte Eisenbahn
 B. Koty
 
Foto
 
Links
 
Europa - Asien mit dem zug
Moskau Zug Moskau-Irkutsk Irkutsk Baikalsee Listwjanka Zug Irkutsk-Ulan-Bator Ulan-Bator Zug Ulan-Bator - Peking Peking
Addresse - go-transsib.de
E-mail - reisen@rol.ru
Phone - -----------