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DER BAIKALSEE

Bakalsee

Schiffahrt am Baikalsee

Baikalsee, Schamanenfels

Baikalsee, Olchon Insel

Baikalsee, das Kleine Meer

Baikalsee, Olchon Insel

Baikalsee, Sonnenuntergang

"Heiliges Meer", "Blaue Perle Sibiriens" oder "Brunnen des Planeten" nennt man den Baikalsee. Es gibt viele Theorien über die Herkunft des Namens vom Baikalsee. Einige meinen, dass der Name "Baikal" angeblich der Sprache der Burjaten (diese besiedeln vor allem das Ostufer des Sees) entstammt und bedeutet "die erhabenste Schöpfung der Natur". Anderen Theorien zufolge kommt das Wort aus der jakutischen Sprache und bezeichnet ein großes Meer. Beide Bedeutungen stimmen.

Der Baikalsee ist über 25 Mio. Jahre alt, dabei ist er nicht nur der älteste See der Erde, sondern auch der tiefste (bis zu 1.637 Meter tief), wasserreichste und wohl sauberste. Seine Herkunft ist tektonischer Natur. Er entstand aus einem schmalen Graben zweier tektonischer Platten. Dieser Bruchprozess ist bis heute nicht abgeschlossen worden. Der Baikalsee ist immer noch eine seismisch aktive Region. Dabei wird der See jährlich etwa 2 Zentimeter breiter und einige Zentimeter tiefer.

Der Baikalsee erstreckt sich auf einer Fläche von 31 500 km² in Ostsibirien, was in etwa der Größe Belgiens entspricht. Der See ist 636 Kilometer lang (etwa wie die Strecke München - Hannover) von Südwest nach Nordost, seine Breite schwankt von 25 bis 80 Kilometern. Der Baikalsee enthält mehr Wasser als die 5 Großen nordamerikanischen Seen zusammen (etwa 23.000 km³ Süßwasser, was etwa 20% der gesamten Süßwasservorräte der Erde beträgt). Er allein könnte den Trinkwasserbedarf der Weltbevölkerung für 50 Jahre bedecken. Würde man seinen Inhalt über die gesamte Erdkugel verteilen, würde er diese 10 Zentimeter hoch mit Wasser bedecken.

Der Baikalsee liegt auf einer Höhe von 455 Metern über dem Meeresspiegel und ist von mehreren Gebirgskämmen umgeben. Der Baikalsee hat auch sein ganz besonderes Mikroklima: am See ist es im Sommer immer kälter als in Irkutsk und im Winter wärmer. Am Baikalsee gibt es mehr sonnige Tage als an den Kurorten auf der Halbinsel Krim mit Temperaturen bis zu +35 Grad Celsius.

Der See wird von 336 Zuflüssen gespeist, er hat aber nur einen einzigen Abfluss, den mächtigen Fluss Angara an der Südspitze des Sees.

Im Baikalsee wurden etwa 3500 Arten der Flora und Fauna gefunden. 85% davon kommen nur hier vor. Die zoologische und botanische Vielfalt des Sees birgt immer noch eine Fülle von Rätseln. Das Wasser des Sees ist stark sauerstoffhaltig. Lebewesen sind im Baikalsee bis auf den Grund zu finden (während man organisches Leben in anderen vergleichbaren Seen nur bis zu einer Tiefe von circa 200 Metern findet). An den Ufern des Baikals gibt es mehr seltene oder einzigartige Tierarten als selbst auf den Galapagosinseln oder in Neuseeland.

Zu den Rätseln des Baikals gehört die Baikalrobbe. Sie ist die einzige Robbenart aus der Familie der Hunderobben, die im Süßwasser lebt. Wie sie in den Baikalsee gelangte, ist bis heute nicht mit Sicherheit erwiesen. Am Baikalsee hat sie den Namen "Nerpa". Diese Tiere können bis 50 Jahre alt werden, erreichen eine Länge von etwa 1,5 Metern mit einem durchschnittlichen Gewicht von 70 Kilogramm. Die Robben können bis etwa 200 m tief tauchen und dabei circa 60 Minuten unter Wasser bleiben. Jede Robbe verspeist jährlich etwa 1 Tonne Fisch. Das Lieblingsfutter der Baikalrobben ist der Ölfisch, Golomjanka, welcher nur im Baikalsee vorkommt. Die Baikalrobbe ist ein Symbol des Baikalsees und gleichzeitig ein Zeichen für sein ökologisches Gleichgewicht. Der bekannteste Fisch des Sees ist der Omul, eine nur hier vorkommende Fischart. Viel exotischer ist aber der Golomjanka, auch Ölfisch bzw. Fettfisch genannt, ein durchsichtiger Fisch, der keine Schwimmblase besitzt und dessen Körper zur Hälfte aus Fettölen besteht.

Der Baikalsee ist ohne Zweifel einer der interessantesten Seen der Welt und wohl auch einer der geheimnisvollsten. Er ist immer wieder anders - ist aber für jeden und zu jeder Jahreszeit märchenhaft schön.

Ausführlichere Information über Flora und Fauna, sowie über die Herkunft des Baikalsees können Sie im Baikalmuseum in Listwjanka erhalten.

Siehe unser Reiseprogramm, 7.-9. Tage.

 

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