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Alte Eisenbahn

Baikalbahnbau.

Baikalbahnbau.

Alte Eisenbahn, Herbst.

Bahnhof Sludjanka.

Alte Eisenbahn, Tunnel.

Alte Eisenbahn mit dem modernen Zug.

Alte Eisenbahn, Bruecke.

Der 8. Tag unseres Programms steht zur freien Verfügung. An diesem Tag gibt es die Möglichkeit einen Tagesausflug zur so genannten "Alten Baikalbahn" bzw. zur historischen Baikalstrecke zu unternehmen. Sie können zu einem nahe gelegenen Tunnel spazieren und unweit des Dorfes Port Baikal ein Picknick am Strand machen.

Die "Große Sibirische Bahn" war der so genannte"Gürtel", der das Russische Reich zwischen dem Westen und dem Osten bzw. dem Pazifischen Ozean zusammenhalten sollte. Dabei wurde die Baikalbahn (oder die Rundbaikalische Eisenbahn) zur "Goldschnalle" des "Stahlgürtels". Dieser Abschnitt gehört zu den technisch anspruchvollsten und teuersten Streckenabschnitten der gesamten Transsib. Während des Baus entlang des Baikalsees (230 Kilometer) wurden etwa 424 ingenieurtechnische Bauwerke gebaut. Hierbei sind 39 Tunnels, 50 Galerien, 23 Viadukte sowie unzählige größere und kleinere Brücken.

Die Transsibstrecke ging durch die unberührte sibirische Taiga, in der damals keine Menschen lebten, weiter über zahlreiche sibirische Flüsse, umging oder überquerte kleine Seen und führte durch Sumpfgebiete.

Die Entscheidung für den Bau der Rundbaikalischen Bahn wurde am 9. Juli 1901 vom Sibirischen Eisenbahnkomitee in St. Petersburg bestätigt. Der Bau sollte in 2 Etappen verlaufen, bei denen jeweils eine Spur fertig gestellt werden sollte. Die 1. Etappe ging von 1902 bis 1905. Aber schon am 12. September 1904 ist der erste Zug auf der Baikalbahn gefahren. Es dauerte noch ein weiteres Jahr bis die Bahn fertig gebaut wurde. Der 16. Oktober 1905 gilt als der offizielle "Geburtstag" der Baikalbahn.

Die Baukosten waren in etwa fünfmal so hoch wie auf den anderen Streckenabschnitten. Die Baukosten stiegen dadurch, dass man viele Tunnels durch die steilen Felsen ausbrechen und viele Brücken über die zahlreichen Flüsse und Bäche, die den Baikalsee speisen, errichten sollte. Weiterhin war der Boden ein Problem. Mit Hilfe von Dynamit wurde die Wegstrecke grob bearbeitet (ein Waggon Dynamit pro Kilometer), dann wurde die eigentliche Spur in Handarbeit durch die Felsen geschlagen. Die dabei vorhandenen Werkzeuge waren einfach und primitiv: Axt, Säge, Spaten, Hacke und Schubkarren. Bei dem Baikalbahnbau haben viele Facharbeiter aus dem Ausland mitgearbeitet. Neben den unzähligen Hilfsarbeitern aus allen Teilen Russlands benötigte man Fachkräfte mit Erfahrung im Tunnel- und Brückenbau. Diese waren meist Menschen aus Italien und Albanien. Weiterhin waren noch Chinesen, Japaner und Türken beschäftigt.

Nach dem Abschluss der 1. Bauetappe wurde ein Komitee gegründet, das sich mit der 2. Etappe des Projektes der Baikalbahn auseinandersetzen sollte. Die Erkundungsarbeiten begannen 1909. Im April 1911 begannen dann die Bauarbeiten an der zweiten Bahnspur. Am 9. Oktober 1915 (ein Jahr später als geplant) wurde das zweite Gleis der Baikalbahn fertig gestellt.

Im Jahre 1956 entstand durch den Bau des Irkutsker Wasserkraftwerkes eine Aufstauung des Flusses Angara zwischen Irkutsk und Port Baikal. Der Stausee begrub die Gleise der Baikalbahn auf diesem Streckenabschnitt. Heute ist die Strecke Kultuk - Port Baikal eine Sackbahn und steht unter Denkmalschutz. Die Strecke zwischen Kultuk und Mysovaja blieb als Teil der Ostsibirischen Eisenbahn noch am nunmehr existierenden Hauptgleis weiter in Betrieb.

 

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